Sie wollen wissen, worum es in meinem neuen Kabarett­pro­gramm geht? Ich muss sie enttäu­schen. Ich kann ihnen doch heute noch nicht sagen, was ich morgen für eine Nummer spielen werde. Vielleicht läste­re ich heute über Milch­al­ter­na­ti­ven und morgen attes­tiert man mir eine Lacto­se­un­ver­träg­lich­keit. Vielleicht mache ich mich heute übers Gendern lustig und morgen fühle ich mich als Horten­sie im Körper einer Orchi­dee. Vielleicht klebe ich mich heute öffent­lich auf die Bundes­stra­ße und morgen geh ich privat mit meiner Mama auf Kreuz­fahrt durchs Mittelmeer.

 

Apropos Kreuz­fahrt, ich habe jetzt die Dreißig erreicht und weiß immer noch nicht, wohin die Reise geht. Wahrschein­lich sollte ich woke sein. Statt­des­sen muss ich erst einmal googeln, wie man das überhaupt schreibt. Mich nerven diese ganzen fanati­schen Weltver­bes­se­rer genau­so sehr, wie die denen alles am Arsch vorbeigeht.

 

Sie merken schon, so richtig konkret wird es nicht. Falls Sie dennoch die Katze nicht im Schlaf­rock kaufen wollen, verste­he ich das. Vielleicht hilft es Ihnen, wenn ich sage, was Sie von diesem Programm nicht erwar­ten können. Ich werde nicht den neues­ten Hit von Micha­el Wendler singen. Ich werde auf der Bühne kein Rührei braten. Ich werde nicht nach ihrer Handy­num­mer fragen. Die einzi­ge Frage, die mich aktuell wirklich brennend inter­es­siert, ist: Ob Mozart überhaupt von den Kugeln weiß?

 

Ach, aber ich sollte vorsichts­hal­ber eine Trigger­war­nung ausspre­chen. Denn irgend­et­was in diesem Programm wird mit Sicher­heit Gefüh­le verlet­zen. Seien es meine absur­den Beobach­tun­gen aus dem alltäg­li­chen Leben, wieder­ge­ge­ben in meiner ländlich-rusti­ka­len Art oder die eine italie­ni­sche Arie, die Sie an Ihre Zangen­ge­burt erinnern lässt.
Übrigens bin ich der Meinung, Kabarett und Comedy gleicht mehr einer Perso­nen­wahl. Entwe­der Sie können mich leiden und wir verbrin­gen gemein­sam einen schönen Abend oder Sie können mich eben nicht leiden und schicken mir Ihre Schwie­ger­mut­ter. Wie man es dreht oder wendet: Wahrschein­lich liegt’s an mir!

Tickets an allen bekann­ten VVK-Stellen, z. B. im Ticket­shop der Franken­post Hof (Poststr. 9/11, Tel. 09281 / 816–228), und online auf Eventim.

Veranstalter
Konzertbüro Augsburg

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Veranstalter

Johnys! Bar

Kulmba­cher Str. 4
95030 Hof

Mo – Sa ab 18 Uhr geöffnet

An Bundes­li­ga-Samsta­gen ab 15:30 Uhr

SKY & DAZN Sportsbar

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